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Anhängerversicherung

Anhängerversicherung

Wenn Sie einen PKW oder einen LKW führen, benötigen Sie vielleicht einen Anhänger, um schwere oder große Lasten zu transportieren. Dieser Zugewinn an Nutzen bedarf aber einer Haftpflichtversicherung, um Ihnen im Schadensfall die finanzielle Last zu nehmen.

Wenn Sie sich für einen Anhänger entscheiden, haben Sie die Möglichkeit, sich neben der Haftpflicht für eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung zu entscheiden. Je größer Ihre Investition in eine geeignete Versicherung, desto geringer Ihr Risiko im Falle eines Schadens. Achten Sie auch darauf, dass die Versicherung den Anhänger in unterschiedlichen Deckungen absichert. So kann die Mallorca Police enthalten sein oder eine Abdeckung gegen Vandalismus. Prüfen Sie die Haftpflicht, bzw. die Kasko daher genau.

Anhängerversicherung – egal, ob Einachsanhänger, Tandemanhänger oder Wohnwagen, Sie müssen immer eine entsprechende Haftpflicht besitzen

Anhänger für Pkws (oder auch für LKWs) gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Sie sind stets praktische Helfer in ihrem jeweiligen Segment. So können Sie einen Anhänger zum Gütertransport verwenden und damit viel größere, sperrigere Lasten bewegen, als es allein mit Ihrem Automobil jemals möglich wäre oder sogar in einem entsprechenden Wohnwagenanhänger Ihre Ferien verbringen und müssen dabei auf praktisch keine Annehmlichkeiten Ihres Zuhauses verzichten.

Mit der Führung eines Trailers jeder Art geht jedoch ebenso immer ein erhöhtes Risiko im Straßenverkehr einher. Schnell kommt es zum Beispiel beim Rückwärtsfahren aufgrund der vielleicht unübersichtlichen Ladung zu Beschädigungen an Gegenständen. Oder es werden schlimmstenfalls sogar Personen in Mitleidenschaft gezogen, wenn beispielsweise die steuernde Person trotz der durch den Trailer erheblich erhöhten Fahrzeuglänge eine Kurve gewohnt eng nimmt und dadurch mit dem Anhänger über den Bürgersteig fährt.

Gerade in letzterem Fall können immense Forderungen resultieren, die nicht selten existenzbedrohend sind. Unter anderem aus diesem Grund ist bei Fahrten mit Anhänger Versicherung in Deutschland gesetzlich verpflichtend. Nach einer Gesetzesänderung im Jahr 2002 kann ein Trailer ausdrücklich nicht mehr über das Zugfahrzeug mitversichert werden.

Was ist eine Anhängerversicherung heute?

Der Anhänger zählt seit dem 01. August 2002 aus Versicherungssicht nicht mehr zum Zugfahrzeug und benötigen demzufolge eine separate Haftpflichtversicherung oder Kaskoversicherung. Die Schadensregulierung war vor dieser gesetzlichen Reform problematisch. Denn der Versicherungsschutz konnte de facto lediglich im laufenden Betrieb sichergestellt werden. Stehende, abgekoppelte Anhänger blieben nicht versichert.

Mit der aktualisierten Regelung ist ein Trailer nun – je nach in Anspruch genommenen Versicherungsleistungen – unabhängig vom Betriebsstatus in der Anhängerversicherung geschützt. Der Gesetzgeber stellt dadurch außerdem sicher, dass der Halter eines Anhängers für Schäden Dritter haftet.

Die moderne Anhängerversicherung gilt für alle Arten von Trailern. Als ein Anhänger wird dabei ein Verkehrsmittel bezeichnet, welches sich ohne eigenen Antrieb durch das Ziehen eines Pkws oder Lkws fortbewegt. Grundsätzlich gibt es folgende Typen (die natürlich weitere Ausprägungen haben):

  • Anhänger zum Gütertransport bzw. Warentransport
  • Anhänger für den Transport von Pkws, Motorrädern, Booten etc.
  • Anhänger für Tiertransporte
  • Verkaufsanhänger, wie Marktwagen, Eiswagen usw.
  • Wohnwagen

Wann greift die Anhängerversicherung?

Sollte es zu einem Schaden zum Beispiel durch einen Unfall kommen, den ein Trailer mitverursacht hat, tritt die Anhängerversicherung gegebenenfalls in Kombination mit der Kfz-Versicherung ein. Der Geschädigte kann beide Versicherungen zusammen oder einzeln in Anspruch nehmen.

Verursacht ein auf einer öffentlichen Straße abgestellter Anhänger einen Schaden, greift hingegen nur die Anhängerversicherung. Dabei ist die fehlende Verbindung zum potenziell ziehenden Fahrzeug entscheidend für den Ausschluss der Kfz-Versicherung. Es kommt zum Beispiel vor, dass sich ein Anhänger vom abgestellten Zugfahrzeug löst und demzufolge ein anderes Fahrzeug oder eine Person zu Schaden kommen. Hier ist lediglich beim Anhänger Versicherung gegeben.

Außerdem müssen zur Gewährleistung des Versicherungsschutzes auch die Rahmenbedingungen stimmen. Hier gilt es bereits bei der Beladung genau hinzusehen. So ist die zulässige Ladungskapazität selbstverständlich unbedingt einzuhalten. Die Last sollte außerdem möglichst gleichmäßig auf dem Trailer verteilt sein. Die schwersten Ladungsteile liegen dabei auf der oder den Achsen. Das ist unter anderem wichtig für eine bestmögliche Straßenlage des Gespanns. Besonders relevant zeigt sich dies bei der Führung großer Trailer, wie langen Einachsanhängern, Tandemanhängern oder Wohnwagenanhängern. Die Ladung muss zudem stets ausreichend gesichert sein, damit ein Verrutschen während der Fahrt ausgeschlossen werden kann.

Darüber hinaus ist vor dem Losfahren immer ein ausreichender Check der Technik angebracht. Denn eine Anhängerversicherung wird zum Beispiel nicht greifen, wenn sich bei einem Unfall im Dunkeln die Beleuchtung als defekt erweist. Da die Anhängergespanne besonders anfällig für Seitenwinde sind, ist nicht nur eine hohe Aufmerksamkeit beim Steuern vorausgesetzt, sondern ebenso der passende Reifendruck. Berücksichtigen Sie bei Ihrem Test unbedingt auch das Zugfahrzeug, denn hat jenes bereits zu wenig Luft auf den Reifen, kann das gefährliches Schlingern begünstigen.

Ebenfalls steht Ihnen nur dann bei der Führung eines Anhängers Versicherung zu, wenn Sie im Schadensfall die in Deutschland zulässige maximale Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschritten haben. Eine Geschwindigkeit von 100 km/h ist in Ausnahmefällen erlaubt. Dies trifft aber ausschließlich zu, wenn ein entsprechender Vermerk im Fahrzeugschein vorhanden ist.

Welchen Versicherungsschutz bieten Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko?

Entsprechend des Pflichtversicherungsgesetzes (PflVG) muss mindestens eine Haftpflichtversicherung vorhanden sein, die bei Sach- oder Personenschäden während des Anhängergebrauchs eintritt und letztendlich gegenüber Dritten finanziell aufkommt. Analog zum Pkw-Schutz, wo es Kfz-Teilkasko-Versicherungen und Kfz-Vollkasko-Versicherungen gibt, lässt sich auch der Versicherungsumfang der Anhängerversicherung durch Teilkasko und Vollkasko ergänzen.

Die Teilkasko greift in der Regel bei Schäden durch:

  • Höhere Gewalt
  • Entwendung und Diebstahl
  • Brand und Explosion
  • Natureinflüsse, wie Überschwemmung, Sturm oder Blitzschlag
  • Unfälle mit Haarwild

Die Vollkasko bietet zudem die Absicherung von Schäden, die durch Vandalismus entstehen und berücksichtigt überdies auch selbst verschuldete Unfälle. Je nach Versicherungsunternehmen haben Sie darüber hinaus die Chance, Ihrem Anhänger Versicherung in Kombination mit einem umfassenden Kfz-Schutz zukommen zu lassen.

Wie und wann kann man eine Anhängerversicherung wechseln?

Genau wie bei der Autoversicherung gilt auch bei der Anhängerversicherung der 30. November als Stichtag für den Wechsel. Wenn Sie einen Versicherungswechsel durchführen möchten, müssen Sie bis zu diesem Datum des jeweiligen Jahres entsprechende Kündigungsformulare einreichen. Viele Versicherer räumen ihren Kunden allerdings ein Sonderkündigungsrecht ein. Jenes gilt zum Beispiel im Fall einer Erhöhung der Beiträge.

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Die Tarife für eine Anhängerversicherung sind vergleichsweise preiswert. Eine Haftpflichtversicherung kostet nur selten mehr als 30 Euro im Jahr. Einen Kaskoschutz erhalten Sie ebenfalls schon für ca. 100 Euro. Wie bei der Autoversicherung gibt es jedoch auch hier von Anbieter zu Anbieter mitunter erhebliche Unterschiede. Daher lohnt es sich immer, wenn Sie den Beitrag berechnen, alle Komponenten genauestens abzuwägen. Eine wichtige Frage ist: Benötige ich wirklich sämtliche angebotenen Leistungen? Einen konkreteren Überblick der Kosten können Sie gleich hier mit unserem Online-Angebots-Tool erhalten!

Bei der Anhängerversicherung gibt es übrigens im Unterschied zur Kfz-Versicherung keinen Schadenfreiheitsrabatt. Versicherte erhalten also nicht für jedes schadenfreie Jahr einen Nachlass auf die Prämie. Dafür steigt die Beitragssumme nach einem selbst verschuldeten Schaden aber auch nicht an. Das bedeutet, Ihre Versicherungsprämie wird bei der Anhängerversicherung immer zu 100 Prozent berechnet.

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