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Unfallversicherung

Unfallversicherung

Unfälle sind im Laufe des Lebens unvermeidlich. In den meisten Fällen sind die Konsequenzen einfach, in manchen Fällen können die Konsequenzen aber eine sehr große Tragweite annehmen. Beispielsweise, wenn Sie im Zuge eines Unfalles einen Teil Ihres Körpers verlieren, den Sie für die Ausübung Ihrer Arbeit zwingend benötigen. Eine Unfallversicherung nimmt einer solchen Situation die größte Brisanz, indem Sie entweder eine Einmalzahlung erhalten, mit welcher Sie sich an Ihre neue Situation anpassen können, oder indem Sie eine Rente erhalten, mit der Sie sich über Ihre zukünftige finanzielle Situation weniger Sorgen machen müssen. Mit dem Versicherungsvergleich Unfallversicherung können Sie eine günstige Unfallversicherung rechnen.

Als Versicherungsnehmer einer Unfallversicherung befinden Sie sich in der Schwierigkeit, einen Spagat zwischen geringstmöglicher Beitragsleistung und bestmöglicher Abdeckung durch die Versicherung zu erreichen. Problematisch ist zudem, dass der Versicherungsnehmer nicht weiß, welche Unfälle ihn im Laufe des Lebens erwarten. Um dennoch eine gute finanzielle Absicherung zu erhalten, ist es möglich, über die Progression der Versicherung die Leistungsauszahlung mit zunehmender Schwere des Unfalls zu erhöhen. Wenn Sie sich für eine Unfallversicherung entscheiden, achten Sie daher insbesondere auf die Konditionen der Progression, um im Bedarfsfall eine optimale finanzielle Unterstützung zu beziehen.

Die Unfallversicherung bietet bei schwerwiegenden Unglücken bestenfalls umfassenden und langfristigen Schutz

Eine kurze Unachtsamkeit auf dem Weg zur Arbeit und schon können Sie im mitunter dichten Berufsverkehr wortwörtlich unter die Räder kommen. Eine ungünstig positionierte Leiter und das Putzen nimmt mit einem schweren Sturz ein jähes Ende. Oder vielleicht bringt Sie eine versehentlich entgegen den eigenen Fähigkeiten gewählte Skipiste böse zu Fall. Ganz egal, ob eines von diesen oder ein anderes Szenario – tagtäglich können Ihnen schnell verschiedenste Unfälle geschehen. Schlimmstenfalls resultieren daraus lebenslange gesundheitliche sowie damit verbundene erhebliche finanzielle Konsequenzen.

Zum Glück gibt es die gesetzliche Unfallversicherung (GUV), die in all diesen Fällen aufkommt, richtig? Leider falsch, denn dieser Unfallschutz greift tatsächlich nur bedingt! Wer bei jeder Art Unfall eine Versicherung erhalten möchte, muss neben der GUV auch eine private Unfallversicherung abschließen. Nur so können Sie sich gegen sämtliche Folgen eines schwerwiegenden Unglücks bzw. einer sich daraus vielleicht ergebenden Invalidität absichern.

Wo liegt der Unterschied zwischen der GUV und einer privaten Unfallversicherung?

Nicht wenige Menschen denken, dass sie sich bei jeglichem Unfall voll und ganz auf die GUV verlassen können. Das ist jedoch nicht unbedingt zutreffend. Denn der Unfallfolgeschutz dieser Versicherung greift nur bei Unfällen, die

  • auf der Arbeit,
  • am Ausbildungsplatz,
  • in der Kita bzw. der Schule,
  • oder auf dem direkten Weg zu einem dieser Orte bzw. dem entsprechenden Heimweg geschehen.

Sämtliche Unfälle, die Ihnen in Ihrer Freizeit oder im privaten Haushalt widerfahren, unterliegen dem gesetzlichen Versicherungsschutz nicht. Selbst bei einem noch so geringen Umweg zu einem der oben beschriebenen Orte kann die Beanspruchung des Unfallschutzes schwierig werden.

In Fällen, in denen die GUV greift, werden insbesondere die Kosten für die medizinische Behandlung und Rehabilitationsmaßnahmen übernommen. Arbeitnehmer bekommen außerdem bei längerem, unfallbedingtem Ausfall – wenn nach den gesetzlich festgelegten sechs Wochen keine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber mehr erfolgt – anstelle von Krankengeld sogenannte Unfallversicherung Leistungen zum Lohnersatz.

Inbegriffen sind jedoch keine eventuell nach einem Arbeitsunfall erforderlichen Umbaumaßnahmen an Wohnung bzw. Haus oder Zuschüsse für ein behindertengerechtes Auto. Bei der privaten Unfallversicherung erwartet Sie dagegen bei dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigung eine feste Versicherungssumme, die beim Abschluss festgelegt wird, und für derartigen Ausgaben bestimmt ist.

Worauf muss ich bei einer privaten Unfallversicherung besonders achten?

Generell darf es bei einem solch wichtigen Sachverhalt – sprich der Sicherung eines möglichst normalen, selbstbestimmten Lebens im Fall einer schweren Verletzung mit langfristigen Folgen – gerne etwas mehr sein!

Eine ausreichende Unfallversicherungssumme

Die primäre Leistung einer Unfallversicherung ist immer die Kapitalzahlung, die bei einer dauerhaften Invalidität erfolgt. Diese muss natürlich im Ernstfall ausreichen, da aber unmöglich vorauszusehen ist, welche Unfälle Sie in Ihrem Leben erwarten, kann hier auch kaum eine konkrete Empfehlung genannt werden. Die Summe sollte jedoch mindestens das Zwei- bis Dreifache Ihres Brutto-Jahreseinkommen betragen. Wichtige Faktoren bei der Bestimmung sind laufende Kosten, Verdienstausfall, eventuell notwendige Einmalaufwände für Umbauten und Rücklagen für eine langfristige finanzielle Sicherung der Lebensumstände.

Je nach Grad einer gesundheitlichen Beeinträchtigung zahlt die Unfallversicherung nur einen Teil des Versicherungsbetrags aus. Da geringe Beeinträchtigungen öfter vorkommen als schwere, sollten Sie beim Abschluss der Versicherung neben der reinen Höhe der Summe auch darauf achten, dass Sie schon ab einer Invalidität von einem Prozent Versicherungsschutz genießen. Eine persönliche Beratung ist hier in der Regel unabdingbar.

Optimale Leistungskurve

Vereinbaren Sie bestenfalls eine sogenannte Progression. Die Progression trägt Sorge, dass Sie bei einer sehr schweren Beeinträchtigung sogar ein Vielfaches der vereinbarten Versicherungssumme erhalten. Da mit derartigen Fällen oft ein erheblich erhöhter Kapitalbedarf einhergeht, ist ein solches Vorgehen überaus sinnvoll. Dabei ist eine Progression über 225 oder 350 Prozent empfehlenswert.

Bei einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent ist Ihnen mit einer 350-prozentigen Progression das 3,5-Fache der festgelegten Grundsumme sicher. Das wären bei einem Versicherungsbetrag von 100.000 Euro also 350.000 Euro.

Todesfallsumme bestimmen

Wenn Sie Ihre Familie für den Fall Ihres Todes umfassend absichern möchten, sollten Sie natürlich zu einer Risikolebensversicherung greifen. Der sogenannten Todesfallsumme kommt in Bezug auf die Unfallversicherung aber auch eine wichtige Funktion zu, wenn der Versicherungsnehmer nicht verstirbt.

Steht nach einem Unfall fest, dass Beeinträchtigungen zurückbleiben, kann die Versicherung bereits einen Vorschuss auszahlen. Dieser Vorschuss ist in der Regel auf die Summe beschränkt, die als Todesfallsumme im Versicherungsvertrag festgelegt wurde. Ist hier keine Leistung vereinbart, wird häufig auch kein Vorschuss gewährt. Die Todesfallsumme ist also stets zu berücksichtigen und sollte mindestens zwischen 10.000 und 20.000 Euro liegen.

Wer benötigt eine Unfallversicherung?

Wenn Sie durch einen Unfall für längere Zeit beeinträchtigt sind und nicht bzw. nur eingeschränkt Ihren Lebensunterhalt bestreiten können, tritt die Unfallversicherung ein. Sämtliche Unfälle, die direkt mit Arbeit oder Ausbildung zusammenhängen fallen in den Bereich der GUV. Da jedoch laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 70 Prozent aller Unfälle in der Freizeit geschehen, ist ein privater Unfallschutz als Zusatzversicherung oft überaus angebracht.

Nicht für jeden ist eine solche Versicherung jedoch gleichermaßen relevant. Es gilt stets das persönliche Risiko abzuwägen. Sind Sie beispielsweise der Versorger einer Familie, gehen diversen sportlichen Aktivitäten nach und sind vielleicht als Heimwerker sehr aktiv, sollten Sie sich eher Gedanken über einen entsprechenden Abschluss machen, als ein Junggeselle, dessen Freizeitaktivitäten – überspitzt gesagt – beispielsweise vornehmlich aus Lesen und Fernsehschauen bestehen. Hier die Argumente für einen zusätzlichen privaten Unfallschutz auf einen Blick:

  • Arbeitnehmer sind ausschließlich während der Arbeit und dem direkten Hin- bzw. Rückweg unter dem gesetzlichen Unfallschutz versichert. Eine Absicherung in der Freizeit – für Heimwerkerarbeiten, Sportunfälle etc. – ist nur mit einer privaten Unfallversicherung gegeben.
  • Hausfrauen respektive Hausmänner werden bei der Unfallversicherung nicht berücksichtigt – aber gerade in den eigenen vier Wänden lauern viele Gefahren. Für diese Personengruppen ist eine private Unfallversicherung bzw. eine Familien Unfallversicherung also überaus relevant.
  • Freiberufler und Selbstständige werden in der GUV ebenfalls nicht bedacht. Unfallschutz kann hier nur durch eine private Unfallversicherung erfolgen.
  • Immer wieder erreichen uns auch Anfragen mit dem Betreff „Unfallversicherung Kind sinnvoll?“. Darauf können wir an dieser Stelle folgende Antwort geben: Auch kleine Kinder, die noch keinen Kindergarten besuchen, erhalten keine GUV. Da die Leistungen letzterer für ein schwer verletztes bzw. langfristig geschädigtes Kind darüber hinaus zu gering sind, ist die Beanspruchung einer privaten Unfallversicherung absolut zu empfehlen.

Was kann eine private Unfallversicherung kosten?

Die Höhe des Beitrags einer Unfallversicherung hängt generell von den persönlichen Voraussetzungen des Versicherungsnehmers, wie dem Alter und dem Beruf, den Leistungsbedürfnissen – zum Beispiel einer zusätzlichen Unfallrente – und einigen weiteren Vertragsfaktoren, ab. Durchschnittlich liegen die monatlichen Kosten einer Unfallversicherung bei drei bis zehn Euro. Um sich einen allgemeinen Überblick zu verschaffen, vielleicht eine besonders günstige Unfallversicherung auszumachen oder einen Tarif mit sehr umfangreichen Leistungen zu finden, stellen Sie gleich hier einen Unfallversicherung Vergleich mit unserem Online-Angebots-Tool an!

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